Bittergabe
Als Dual-Purpose-Hopfen kann Rakau die Grundbittere übernehmen. Maßgeblich ist der Alpha-Säurewert der aktuellen Charge.
Aprikose · Grapefruit · Mango – neuseeländischer dual-purpose-hopfen
ab 2,25 €
Lieferzeit: 2-5 Werktage
Schnell entscheiden
Rakau verbindet Aprikose, Grapefruit und Mango zu einem klaren, sortentypischen Profil. Als neuseeländischer dual-purpose-hopfen eignet sich die Sorte besonders für die jeweils passende Hopfengabe.
Aromaprofil
Im Vordergrund stehen Aprikose, Grapefruit, Mango, Papaya und Pfirsich. Wie deutlich die einzelnen Noten im fertigen Bier erscheinen, hängt von Menge, Zeitpunkt der Hopfengabe und Gärführung ab.
Braupraxis
Der Einsatzzeitpunkt entscheidet darüber, ob Bittere oder Aroma stärker im Vordergrund stehen.
Als Dual-Purpose-Hopfen kann Rakau die Grundbittere übernehmen. Maßgeblich ist der Alpha-Säurewert der aktuellen Charge.
Verbindet Bittere mit stärker wahrnehmbarem Sortenaroma – bei Rakau besonders mit Aprikose, Grapefruit und Mango.
Betont Aprikose, Grapefruit und Mango stärker, ohne den Hopfen so lange wie bei einer klassischen Bittergabe zu kochen.
Für ein besonders frisches und deutliches Profil mit Schwerpunkt auf Aprikose, Grapefruit und Mango.
Bierstil-Hilfe
Rakau lässt sich mit Aprikose, Grapefruit und Mango je nach Bierstil sehr unterschiedlich einsetzen. Zuerst siehst du klare, naheliegende Einsatzfelder; ergänzende Ideen sind bewusst als Orientierung gekennzeichnet.
In Amber- und Red-Ales trifft Hopfen auf Karamell- und Toastnoten. Bei Rakau bringen besonders Aprikose, Grapefruit und Mango die sortentypische Richtung ein.
Red-/Amber-Ale-Braumischungen ansehenIm Pale Ale funktioniert ein gut erkennbarer, aber ausgewogener Hopfencharakter besonders gut. Bei Rakau bringen besonders Aprikose, Grapefruit und Mango die sortentypische Richtung ein.
Pale Ale-Braumischungen ansehenIm Saison kann die Hopfensorte mit der trockenen, oft würzigen Gäraromatik zusammenspielen. Bei Rakau bringen besonders Aprikose, Grapefruit und Mango die sortentypische Richtung ein.
Saison-Braumischungen ansehenIn einem IPA darf der Sortencharakter klar im Vordergrund stehen. Bei Rakau bringen besonders Aprikose, Grapefruit und Mango die sortentypische Richtung ein.
IPA-Braumischungen ansehenKombinieren statt raten
Diese Hopfen ergänzen Rakau mit gemeinsamen oder zusätzlichen Aromanuancen.
Qualität & Vertrauen
Hopfen wird durch kurzen Luftkontakt nicht sofort unbrauchbar. Über längere Zeit können Sauerstoff, Wärme und Licht jedoch Aroma und Bitterstoffe verändern. Für Reste lohnt sich deshalb eine kühle, dunkle und gut verschlossene Aufbewahrung.
Nein. Kurzer Luftkontakt macht Hopfen nicht schlagartig schlecht. Wenn nach dem Brauen etwas übrig bleibt, solltest du die Packung möglichst gut wieder verschließen und den Hopfen kühl lagern. Je länger und wärmer er gelagert wird, desto eher können sich Aroma und Bitterstoffe verändern.
Für die normale Aufbewahrung sind drei Dinge hilfreich: möglichst kühl, dunkel und gut verschlossen lagern. Bei längerer Lagerdauer ist eine sehr kühle Aufbewahrung sinnvoll, weil chemische Alterungsprozesse dadurch langsamer ablaufen. Entscheidend ist weniger ein kurzer Luftkontakt als die Kombination aus Zeit, Sauerstoff und Wärme.
Hopfenöle und Bitterstoffe verändern sich mit der Zeit. Deshalb können zwei Jahrgänge derselben Sorte analytisch und sensorisch etwas unterschiedlich ausfallen. Für deine Rezeptberechnung ist der aktuell am Produkt angegebene Alpha-Säurewert wichtiger als ein allgemeiner Literaturbereich.
Chargen- & Produktdaten
Für die Rezeptberechnung ist vor allem der Alpha-Säurewert der angebotenen Charge entscheidend.
Sortenwissen
Herkunft, Charakter und Einsatz dieser Hopfensorte.
Rakau™ 70-4-9 ist eine neuseeländische triploide Zuchtsorte aus dem nationalen Hopfenprogramm. Die Sorte wurde gezielt als Dual-Purpose-Hopfen mit guter Bitterqualität und einem eigenständigen Fruchtprofil selektiert und 2007 erneut für Anbauversuche freigegeben. Besonders typisch ist der Eindruck reifer Steinfrüchte wie Aprikose, ergänzt um weitere Obst- und Harznoten. Rakau steht damit exemplarisch für die neuseeländische Züchtung, die Brauleistung und intensive Aromatik eng miteinander verbindet.
Rakau zeigt ein vielschichtiges Profil mit Aprikose, Grapefruit, Mango, Papaya, Pfirsich und Zitrus. In der breiteren sensorischen Einordnung reicht der Charakter von Tropisch & süße Früchte und Harzig & holzig. Welche dieser Noten im fertigen Bier tatsächlich hervortreten, hängt stark von Menge, Würzekontakt, Temperatur und Zeitpunkt der Hopfengabe ab. Frühe Gaben verlieren einen größeren Teil der flüchtigen Aromatik, während späte Kochgaben, Whirlpool und Kalthopfung den Sortencharakter stärker betonen können. Die aktuell angebotene Charge zeigt den konkreten Jahrgang; das Sortenwissen ordnet diese Eindrücke in den typischen Charakter der Sorte ein.
Rakau lässt sich als Dual-Purpose-Hopfen sowohl für die Grundbittere als auch für aromabetonte Gaben einsetzen. Stilistisch bietet sich die Sorte besonders für Amber / Red Ale, Pale Ale, Saison und IPA an. Für die Praxis gilt: Je früher die Gabe erfolgt, desto stärker rückt die Bitterwirkung in den Vordergrund; spätere Gaben erhalten mehr der sortentypischen Aromatik. Für eine reproduzierbare Bittereberechnung solltest du nicht mit einem pauschalen Literaturwert arbeiten, sondern mit dem Alpha-Säurewert der aktuell angebotenen Charge. So bleibt das Rezept auch dann nachvollziehbar, wenn sich ein späterer Erntejahrgang analytisch etwas anders zeigt.
Häufige Fragen
Zuerst zwei Besonderheiten dieser Sorte, danach die wichtigsten Praxisfragen zu Aroma, Bierstil, Hopfengabe, Kombinationen und aktuellem Alpha-Wert.
Für Rakau ist eine Wiedereinführung für Versuche im Jahr 2007 dokumentiert. Das gehört zu den Besonderheiten der Sortengeschichte.
Rakau wird als triploider Dual-Purpose-Hopfen geführt. Die Zuchtbezeichnung lautet 70-4-9.
Praxis & Auswahl
Rakau zeigt vor allem Aprikose, Grapefruit, Mango, Papaya und Pfirsich. Im verifizierten Sortenprofil werden zusätzlich Feige und Harz beschrieben. Späte Gaben erhalten mehr von der flüchtigen Aromatik als eine lange Kochung.
Rakau passt besonders zu Amber / Red Ale, Pale Ale, Saison und IPA. Die Dosierung sollte sich am Bierstil orientieren: in hopfenbetonten Bieren darf die Sorte deutlicher auftreten, in schlanken oder malzbetonten Stilen eher als gezielter Akzent.
Eine frühe Gabe nutzt die Bitterleistung, während späte Kochgabe, Whirlpool oder Kalthopfung mehr Sortencharakter erhalten. So kannst du Bittere und Aroma derselben Sorte bewusst getrennt steuern.
Gute Partner sind Citra, Galaxy, Amarillo und Cluster. Mit Citra teilt die Sorte vor allem Grapefruit · Pfirsich. Ähnliche Sorten verstärken gemeinsame Noten; ergänzende Sorten verbreitern das Aromaprofil.
Die aktuell angebotene Charge von Rakau hat 10,7 % Alpha-Säure bei Erntejahr 2022. Für die Rezeptberechnung ist dieser konkrete Chargenwert wichtiger als ein allgemeiner Literaturbereich.
Vergleichen
Diese Sorten liegen Rakau aromatisch nahe und können – abhängig vom Rezept – eine interessante Alternative sein.



Deine Erfahrung hilft anderen Hobbybrauern bei der Produktauswahl.
Was hast du gebraut und wie hat sich das Produkt bewährt?