Späte Kochgabe
Bringt bei Citra besonders Grapefruit, Grüne Früchte und Limette ins Bier und steuert – abhängig von Kochzeit, Menge und Alpha-Säurewert – zusätzlich Bittere bei.
Grapefruit · Grüne Früchte · Limette – US-Aromahopfen
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Citra verbindet Grapefruit, Grüne Früchte und Limette zu einem klaren, sortentypischen Profil. Als US-Aromahopfen eignet sich die Sorte besonders für die jeweils passende Hopfengabe.
Aromaprofil
Im Vordergrund stehen Grapefruit, Grüne Früchte, Limette, Litschi und Maracuja. Wie deutlich die einzelnen Noten im fertigen Bier erscheinen, hängt von Menge, Zeitpunkt der Hopfengabe und Gärführung ab.
Braupraxis
Der Einsatzzeitpunkt entscheidet darüber, ob Bittere oder Aroma stärker im Vordergrund stehen.
Bringt bei Citra besonders Grapefruit, Grüne Früchte und Limette ins Bier und steuert – abhängig von Kochzeit, Menge und Alpha-Säurewert – zusätzlich Bittere bei.
Sehr passend, um Grapefruit, Grüne Früchte und Limette aromatisch deutlicher herauszuarbeiten, ohne eine lange Kochzeit.
Für ein besonders frisches, intensives Profil mit Schwerpunkt auf Grapefruit, Grüne Früchte und Limette.
Grundsätzlich möglich. Für die Bittereberechnung sind Menge, Kochzeit und der Alpha-Säurewert der angebotenen Charge entscheidend.
Bierstil-Hilfe
Citra lässt sich mit Grapefruit, Grüne Früchte und Limette je nach Bierstil sehr unterschiedlich einsetzen. Zuerst siehst du klare, naheliegende Einsatzfelder; ergänzende Ideen sind bewusst als Orientierung gekennzeichnet.
Im American IPA darf die Sorte deutlich wahrnehmbar sein. Bei Citra bringen besonders Grapefruit, Grüne Früchte und Limette die sortentypische Richtung ein.
IPA-Braumischungen ansehenIm Pale Ale funktioniert ein gut erkennbarer, aber ausgewogener Hopfencharakter besonders gut. Bei Citra bringen besonders Grapefruit, Grüne Früchte und Limette die sortentypische Richtung ein.
Pale Ale-Braumischungen ansehenIm Weizenbier trifft Hopfen auf eine weichere Getreidebasis und – je nach Hefe – auch auf deutliche Gäraromen. Bei Citra bringen besonders Grapefruit, Grüne Früchte und Limette die sortentypische Richtung ein.
Weizen-Braumischungen ansehenIn Amber- und Red-Ales trifft Hopfen auf Karamell- und Toastnoten. Bei Citra bringen besonders Grapefruit, Grüne Früchte und Limette die sortentypische Richtung ein.
Red-/Amber-Ale-Braumischungen ansehenKombinieren statt raten
Diese Hopfen ergänzen Citra mit gemeinsamen oder zusätzlichen Aromanuancen.




Qualität & Vertrauen
Hopfen wird durch kurzen Luftkontakt nicht sofort unbrauchbar. Über längere Zeit können Sauerstoff, Wärme und Licht jedoch Aroma und Bitterstoffe verändern. Für Reste lohnt sich deshalb eine kühle, dunkle und gut verschlossene Aufbewahrung.
Nein. Kurzer Luftkontakt macht Hopfen nicht schlagartig schlecht. Wenn nach dem Brauen etwas übrig bleibt, solltest du die Packung möglichst gut wieder verschließen und den Hopfen kühl lagern. Je länger und wärmer er gelagert wird, desto eher können sich Aroma und Bitterstoffe verändern.
Für die normale Aufbewahrung sind drei Dinge hilfreich: möglichst kühl, dunkel und gut verschlossen lagern. Bei längerer Lagerdauer ist eine sehr kühle Aufbewahrung sinnvoll, weil chemische Alterungsprozesse dadurch langsamer ablaufen. Entscheidend ist weniger ein kurzer Luftkontakt als die Kombination aus Zeit, Sauerstoff und Wärme.
Hopfenöle und Bitterstoffe verändern sich mit der Zeit. Deshalb können zwei Jahrgänge derselben Sorte analytisch und sensorisch etwas unterschiedlich ausfallen. Für deine Rezeptberechnung ist der aktuell am Produkt angegebene Alpha-Säurewert wichtiger als ein allgemeiner Literaturbereich.
Chargen- & Produktdaten
Für die Rezeptberechnung ist vor allem der Alpha-Säurewert der angebotenen Charge entscheidend.
Sortenwissen
Herkunft, Charakter und Einsatz dieser Hopfensorte.
Citra HBC 394 wurde von der Hop Breeding Company entwickelt und 2008 freigegeben. Die Abstammung verbindet Hallertauer Mittelfrüh mit einer männlichen Linie, die auf US-Tettnanger zurückgeht. Citra wurde innerhalb weniger Jahre zu einer der einflussreichsten Aromasorten der modernen Craft-Beer-Szene. Ihr Name verweist auf die ausgeprägte Zitrusprägung, doch das Sortenbild ist deutlich breiter und reicht typischerweise bis in tropische und steinfruchtige Richtungen.
Citra zeigt ein vielschichtiges Profil mit Grapefruit, Grüne Früchte, Limette, Litschi, Maracuja und Pfirsich. In der breiteren sensorischen Einordnung reicht der Charakter von Zitrus, Tropisch & süße Früchte, Grüne Früchte & Wein und Beeren. Welche dieser Noten im fertigen Bier tatsächlich hervortreten, hängt stark von Menge, Würzekontakt, Temperatur und Zeitpunkt der Hopfengabe ab. Frühe Gaben verlieren einen größeren Teil der flüchtigen Aromatik, während späte Kochgaben, Whirlpool und Kalthopfung den Sortencharakter stärker betonen können. Die aktuell angebotene Charge zeigt den konkreten Jahrgang; das Sortenwissen ordnet diese Eindrücke in den typischen Charakter der Sorte ein.
Bei Citra steht die aromabetonte Verwendung im Vordergrund. Stilistisch bietet sich die Sorte besonders für American IPA, Pale Ale, Weizen / Wheat Ale und Amber / Red Ale an. Für die Praxis gilt: Je früher die Gabe erfolgt, desto stärker rückt die Bitterwirkung in den Vordergrund; spätere Gaben erhalten mehr der sortentypischen Aromatik. Für eine reproduzierbare Bittereberechnung solltest du nicht mit einem pauschalen Literaturwert arbeiten, sondern mit dem Alpha-Säurewert der aktuell angebotenen Charge. So bleibt das Rezept auch dann nachvollziehbar, wenn sich ein späterer Erntejahrgang analytisch etwas anders zeigt.
Häufige Fragen
Zuerst zwei Besonderheiten dieser Sorte, danach die wichtigsten Praxisfragen zu Aroma, Bierstil, Hopfengabe, Kombinationen und aktuellem Alpha-Wert.
Als Abstammung von Citra ist Hallertauer Mittelfrüh × US-Tettnanger-Linie dokumentiert. Die Sorte wird mit Hop Breeding Company als Züchter beziehungsweise Sorteninhaber verbunden. Als Einführungszeitpunkt ist 2008 dokumentiert.
Für Citra ist 2008 als Markteinführung, Registrierung oder historischer Einführungszeitpunkt dokumentiert. Die Entwicklung ist mit Hop Breeding Company verbunden.
Praxis & Auswahl
Citra zeigt vor allem Grapefruit, Grüne Früchte, Limette, Litschi und Maracuja. Im verifizierten Sortenprofil werden zusätzlich Mango und Brombeere beschrieben. Späte Gaben erhalten mehr von der flüchtigen Aromatik als eine lange Kochung.
Citra passt besonders zu American IPA, Pale Ale, Weizen / Wheat Ale und Amber / Red Ale. Die Dosierung sollte sich am Bierstil orientieren: in hopfenbetonten Bieren darf die Sorte deutlicher auftreten, in schlanken oder malzbetonten Stilen eher als gezielter Akzent.
Als Aromahopfen profitiert Citra besonders von später Kochgabe, Whirlpool oder Kalthopfung. Wenn Grapefruit, Grüne Früchte und Limette deutlich hervortreten sollen, solltest du unnötig lange Kochzeiten vermeiden.
Gute Partner sind Galaxy, Hallertau Blanc, Amarillo und Mosaic. Mit Galaxy teilt die Sorte vor allem Pfirsich · Rote Beeren · Stachelbeere. Ähnliche Sorten verstärken gemeinsame Noten; ergänzende Sorten verbreitern das Aromaprofil.
Die aktuell angebotene Charge von Citra hat 14,0 % Alpha-Säure bei Erntejahr 2025. Für die Rezeptberechnung ist dieser konkrete Chargenwert wichtiger als ein allgemeiner Literaturbereich.
Vergleichen
Diese Sorten liegen Citra aromatisch nahe und können – abhängig vom Rezept – eine interessante Alternative sein.



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