Was macht Kellerbier aus?
Kellerbier wird traditionell jung, wenig behandelt und häufig unfiltriert ausgeschenkt. Dadurch können Hefe und Eiweißtrub sichtbar bleiben. Im Geschmack steht meist eine weiche Malzbasis im Vordergrund, begleitet von einer klaren, aber nicht aggressiven Hopfenbittere.
Der Stil kann regional deutlich variieren. Manche Kellerbiere sind sehr hell und schlank, andere bernsteinfarben, brotiger und vollmundiger. Gemeinsam ist ihnen eher die Idee des naturbelassenen Lagerbiers als ein enger Zahlenkorridor.
Welche Zutaten prägen den Stil?
Helle Basismalze bilden die Grundlage; bei dunkleren Varianten kommen kräftigere, brotigere Malzanteile hinzu.
Klassische europäische Hopfensorten passen gut, sofern Bittere und Aroma die Malzbasis nicht überdecken.
Eine saubere Lagerhefe unterstützt den ruhigen, malzbetonten Charakter.
Ausreichende Reifung hilft, Gäraromen zu ordnen, ohne den frischen Charakter unnötig zu verlieren.
Wie lässt sich der Stil einordnen?
Im Vergleich zu Pils wirkt Kellerbier häufig weicher, malziger und weniger scharf auf Bittere getrimmt. Gegenüber Hellem kann es rustikaler, hefebetonter und weniger blank filtriert erscheinen.
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Passende Kellerbier-Braumischungen
Wenn du den Stil praktisch brauen möchtest, findest du hier die aktuell verfügbaren Kellerbier-Braumischungen.